Feuerhölle in der Schweiz: Helft beim Wiederaufbau
Wenn auf einem Pferdehof urplötzlich ein verheerender Brand zu toben beginnt und in kürzester Zeit das Wohnhaus und diverse Ställe in Flammen aufgehen lässt, entsteht weit mehr als ein enormer wirtschaftlicher Schaden. Hier geraten Leib und Leben der dort lebenden Menschen und Tiere in Gefahr, und die Feuersbrunst vernichtet in Windeseile Besitz, Erinnerungen und Heimat.
So geschah es in der Nacht von Freitag am Islandpferdegestüt Niederfeld der Familie Rusterholz im Schweizer Hombrechtikon – an einem Ort, “der für sie nicht nur Arbeit, sondern auch Lebensinhalt und Gemeinschaft bedeutet”, wie ihre Freundin Sandra Zippo hier in ihrer Solidaritätbekundung inklusive Spendenaufruf bei GoFundMe schreibt.
Sandra weiter: “Betroffen sind drei Generationen, die alles verloren haben, was ihr Zuhause ausgemacht hat. Jetzt brauchen sie unsere Unterstützung. Mit deiner Spende kannst du helfen:
– eine vorübergehende Unterkunft zu sichern
– Kleidung und dringend benötigte Dinge zu ersetzen
– den Wiederaufbau ihres Zuhauses zu ermöglichen
– der Familie in dieser schweren Zeit Hoffnung zu schenken
Lasst uns zusammenstehen und der Familie Rusterholz zeigen, dass sie nicht allein ist.” Auch wir von EYJA schließen uns diesem Aufruf von ganzem Herzen an und hoffen, dass eine möglichst große Hilfsbereitschaft dann auch ein entsprechend großzügiges Ergebnis mit sich bringt, um die so tragisch betroffenen Islandpferdefreunde maximal gut zu begleiten. Wir denken an Euch!

Der Tagesanzeiger berichtet: “Am Freitagabend brach auf dem Gestüt Niederfeld in Hombrechtikon oberhalb des Zürichsees ein Brand aus. Örtliche Anwohner vernahmen lt. Kantonspolizei, von der auch dieses zweite Foto stammt, zuerst einen lauten Knall. Polizei und Feuerwehr rückten mit einem Großaufgebot aus. Als sie eintrafen, befand sich das Gebäude bereits im Vollbrand. Die Feuerwehr konnte dank raschem Eingreifen verhindern, dass sich das Feuer auf andere Gebäude ausbreitet.
Zehn Personen wurden verletzt, zwei davon schwer, wie die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung schrieb. Die beiden Schwerverletzten, ein Mann im Alter von 73 und eine Frau im Alter 84 Jahren, mussten in ein Spital geflogen werden. Acht Personen im Alter zwischen 23 und 49 Jahren wurden leicht verletzt. Sechs von ihnen konnten ambulant versorgt werden, zwei Personen wurden mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Alle Pferde auf dem Hof sind in Sicherheit, zwei Katzen werden vermisst. Rund 100 Pferde waren im Stall untergebracht.”